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Kanada schlägt behinderten Menschen vor, Selbstmord zu begehen

Die Regierung des liberalen Kanadas sieht sich erneuter Kritik für ihr Programm des assistierten Suizids, der sogenannten Euthanasie, ausgesetzt, das jedes Jahr Rekorde bei der Zahl der Todesfälle bricht.

Das kanadische Sterbehilfeprogramm war äußerst erfolgreich und wurde seit seinem Start im Jahr 2016 als Pflegekind von Premierminister Justin Trudeau bezeichnet. Nach einem langsamen Start mit nur 1.000 Todesfällen im ersten Jahr hat sich die jährliche Zahl der Todesopfer verzehnfacht auf 10.000 Menschen allein im Jahr 2021. Inzwischen hat das kanadische Großkapital den Trend aufgegriffen und versucht, Selbstmord als Teil des Lebensstils und der Populärkultur zu vermarkten im liberalen Land oft, um zu zeigen, wie »wach« das Unternehmen ist.

Der Modegigant La Maison Simons erregte kürzlich Aufmerksamkeit mit einem Werbespot namens All is Beauty, in dem Selbstmord für junge Menschen als eine »schöne« Art zu sterben gepriesen wurde, wenn es einem nicht gut geht. Der Film ist Teil des Auftakts zu den Gesetzesänderungen von Premierminister Trudeau im Jahr 2023, wenn es sogar für psychisch Kranke legal sein wird, Selbstmord zu begehen. Das ist die jüngste Liberalisierung des Gesetzes, das 2021 auf Menschen mit »Körperbehinderung« ausgeweitet wurde.



Allerdings hat Trudeaus fortgesetzte Liberalisierung des Euthanasieprogramms Aufmerksamkeit und Kritik erregt, nicht nur im Ausland, sondern auch im liberalen Kanada, wo einige sagen, dass es zu weit geht. Der Fernsehgigant des Landes, CBC, berichtet, dass in mindestens fünf Fällen kanadischen Kriegsveteranen Euthanasie angeboten wurde, was als besonders empörend angesehen wurde. Diese Woche sagte Christine Gauthier, eine Kriegsveteranin und bis vor kurzem paralympische Gewichtheberin, im Parlament aus, wie die Behörden ihr Hilfe beim Selbstmord anboten, als sie mit Verzögerungen bei der Installation eines Rollstuhlzugangs in ihrem Haus unzufrieden war.

»Ich dachte, dass... du mir eine Spritze zum Sterben anbieten kannst, aber du kannst mir nicht die Werkzeuge geben, die ich zum Leben brauche«, sagte sie.

Justin Trudeau, der normalerweise Kritik an sich selbst als Rechtsextremismus und Verschwörungstheorien abtut, sei diesmal gezwungen gewesen, sich zu erklären und verspreche nun, zu versuchen, das Gesetz zu ändern, damit Kriegsveteranen künftig keine Sterbehilfeangebote mehr erhalten, schreibt er die tägliche Post. An dem Gesetzentwurf zur Sterbehilfe für psychisch Kranke, der voraussichtlich im März nächsten Jahres in Kraft treten soll, hält er jedoch fest.

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