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Kiew über Zivilisten: „Wir jagen und erschießen sie wie Schweine“

Dass Kiew in den eroberten Gebieten Zivilsten jagt und gnadenlos ermordet, ist keine russische Propaganda. Das sagen Offizielle in Kiew ganz offen.

Seit dem Beginn der ukrainischen Offensive berichte ich über Massaker, die das Kiewer Nazi-Regime an den Zivilisten in den zurückeroberten Gebieten durchführt. Soldaten erschießen Menschen standrechtlich, die sie für „Kollaborateure“ der Russen halten. Es war die Rede von regelrechten Massakern.

Über all das haben westliche Medien nicht einmal dann berichtet, als der Berater des ukrainischen Präsidenten Aristowitsch öffentlich erklärte:

„Lehrer und Kindergärtnerinnen sollten bedenken, dass sie keine nette Tanten sind, sondern Kriminelle, denen gegenüber es keine Sentimentalitäten gibt. Das Wetter ist so, dass das entweder den Tod oder das Gefängnis bedeutet. Wir, als absolut europäisches Land, werden nicht mit irgendwelchen Sentimentalität oder Nachsicht spielen“

Und auch die Tatsache, dass die Sprecherin des Hohen Kommissar der Vereinten Nationen für Menschenrechte von Kiew gefordert hat, die Menschen in den frisch eroberten Gebieten bei Charkow nicht zu foltern, zu war deutschen „Qualitätsmedien“ keine Erwähnung wert. Die deutschen „Qualitätsmedien“ halten es nicht für nötig, ihre Leser darüber zu informieren, dass Kiew in den von der Ukraine zurückeroberten Gebieten Massaker begeht.

Die Meldungen über ukrainische Gräueltaten reißen nicht ab, wie die Meldungen der letzten Tage zeigen. Am 5. Oktober gab es wieder Meldungen darüber, dass ausländische Söldner im Charkower Gebiet weiterhin Erschießungen von Zivilisten durchführen. Am gleichen Tag veröffentlichten Soldaten der 25. Luftlande-Sturmbrigade der ukrainischen Streitkräfte ein Video, in dem sie erklärten, in ihrer Einheit nicht mehr kämpfen zu wollen, weil sie einerseits sinnlos in den Tod geschickt und von ihren Kommandanten bei den Einsätzen im Stich gelassen werden, und weil ihnen „verbrecherische Befehle“ gegeben werden, wie ein Soldat erzählt:


„Bevor wir in den Einsatz gingen, sagte der Kommandeur: Dort gibt es nur Okkupanten, es gibt keine Zivilisten dort, schießt auf alle Häuser, Fenster, Autos, werft Granaten in die Keller.“

Britische Zeitung feiert die Massaker

Die britische Zeitung Daily Mail berichtete ebenfalls am 5. Oktober über die Massaker, allerdings wurden sie in dem Artikel regelrecht gefeiert. Der Artikel begann mit Erzählungen über angebliche Folterkeller, die es unter „russischer Besatzung“ angeblich gegeben hätte und dass ukrainische Soldaten nun die Täter jagen. Auf diese Weise sollten die Massaker der ukrainischen Armee den Lesern als etwas Gutes verkauft werden. Der Artikel trug die Überschrift „‚Wir machen Jagd auf sie und erschießen sie wie Schweine‘: Wie die Ukrainer brutale Rache an den Kollaborateuren nehmen, die ihre Nachbarn – und ihr Land – an die Russen verraten haben“ und man konnte dort anderem lesen:

„Kiew hat bereits Ermittlungen gegen 1.309 mutmaßliche Verräter eingeleitet und 450 Strafverfahren gegen Kollaborateure eingeleitet, die des Verrats am eigenen Land und an den Nachbarn beschuldigt werden.Andere werden von Widerstandskämpfern aufgespürt und abgeschlachtet. In einer Liste, die dieser Zeitung von einer Kiewer Regierungsquelle zugespielt wurde, sind 29 solcher Vergeltungsmorde aufgeführt, und 13 weitere Attentatsversuche, bei denen einige der Opfer verwundet wurden.„Es ist eine Jagd auf Kollaborateure ausgerufen worden und ihr Leben ist nicht durch das Gesetz geschützt“, sagte Anton Geraschtschenko, ein Berater des Innenministeriums. „Unsere Geheimdienste eliminieren sie und erschießen sie wie Schweine“.“

Damit kann wohl niemand mehr bestreiten, was sich derzeit in diesen Gebieten für Tragödien abspielen, denn es wird von offizieller Stelle in Kiew offengesagt, dass dort keine Gesetze gelten, die die Zivilisten vor willkürlichen Erschießungen schützen. Die deutsche „Qualitätsmedien“ berichten ihren Lesern jedoch kein Wort darüber.

Wofür man dort erschossen wird

Kiew hat Gesetze erlassen, in denen festgelegt ist, wer als „Kollaborateur“ gilt. Um als solcher eingestuft und standrechtlich erschossen zu werden, reicht es aus, als Lehrer weiterhin seiner Arbeit nachgegangen zu sein, als Beamter weiterhin ins Büro gegangen zu sein, es reicht sogar aus, humanitäre Hilfe aus Russland angenommen zu haben, wenn man nicht hungern wollte. Im Grunde sind praktisch alle Menschen, die in den Gebieten – ob freiwillig oder nicht – unter russische Herrschaft gekommen sind, an Leib und Leben bedroht, denn es finden keine Gerichtsverfahren statt, sondern Soldaten – ukrainische oder ausländische Söldner – entscheiden willkürlich, wer als Kollaborateur erschossen wird.

Das ist einer der Gründe, warum in Russland die Unzufriedenheit steigt, wie ich selbst in Gesprächen mit Freunden bemerke. Die Menschen verstehen nicht, warum die russische Armee die Gebiete so schnell und regelrecht kampflos geräumt hat, ohne die Menschen zu evakuieren. Eines der Schlagworte, mit denen in Russland der Einsatz in der Ukraine begründet wird, lautet: „Wir lassen unsere Leute nicht im Stich!“ – aber genau das, so empfinden es viele, ist in Charkow geschehen.

Dass die russische Armee kaum eine Möglichkeit hatte, alle Menschen zu retten, wird dabei im Eifer der Emotionen übersehen. Die Ukrainer haben recht überraschend und an Soldaten und Gerät weit überlegen angegriffen. Hätten die Russen nennenswerten Widerstand geleistet, wären sie sinnlos gestorben, denn die Menschen, die sie nicht evakuieren konnten, konnte man aufgrund fehlender Stromversorgung weder über Radio noch über Mobilfunk erreichen, während gleichzeitig viele tausend Menschen, die Warnungen erhalten haben, evakuiert werden konnten.

Die Blindheit des Spiegel

Im Spiegel, an dem ich mich stellvertretend für alle deutschen „Qualitätsmedien“ so gerne abarbeite, habe ich in all den Monaten, in denen die Ukraine ihre Kriegsverbrechen begeht, nur einen Artikel darüber gefunden. Am 24 August hat der Spiegel unter der Überschrift „Selbstmordmissionen, Plünderungen, Bedrohungen – Ausländische Kämpfer berichten von Machtmissbrauch innerhalb der Internationalen Legion“ über Plünderungen berichtet, die ausländische Söldner auf Befehl ihrer ukrainischen Vorgesetzten durchführen mussten:


„»Soldaten meiner Einheit sollten in das Einkaufszentrum einbrechen, um Möbel und Elektronik und alle möglichen Wertgegenstände einzusammeln«, beschrieb ein kanadischer Kämpfer »Kyiv Independent« einen von mehreren Vorfällen. Ein kubanischer Soldat teilte dazu mit: »Die Einheimischen haben gesehen, wie wir die Möbel verladen haben, was mir sehr unangenehm war. Es fühlte sich an, als ob wir sie ausrauben würden. Dafür bin ich nicht in die Ukraine gekommen.« Ein französischer Kämpfer schrieb: »Ich schämte mich, den Befehl auszuführen und vor den Augen der Anwohner, die unter dem Krieg litten, Möbel und Wertgegenstände aus den Geschäften zu entfernen.«“

Der Spiegel stellte es aber als eine Art Ausnahme dar und dieser Artikel ging natürlich in der nicht endenden Flut anti-russischer Spiegel-Artikel unter. Leider finden diese „Ausnahmen“ in der Ukraine täglich statt, wie der Artikel der Daily Mail mal wieder zeigt. Plünderungen durch ukrainische Soldaten sind an der Tagesordnung und mir haben Zivilisten in allen Gebieten, die ich besucht habe, von planmäßigen Plünderungen berichtet. Auch Erschießungen sind in den von der Ukraine eroberten Gebieten an der Tagesordnung, aber das verschweigen deutsche „Qualitätsmedien“ sogar dann noch, wenn Offizielle in Kiew es offen verkünden und sogar britische Zeitungen darüber berichten.

Darauf, davon nichts zu wissen, können sich die deutschen „Qualitätsmedien“ also nicht berufen.

Quelle

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